Fango - Wohltuende Wirkung durch Wärme - Blog Preidlhof
20.12.2017
10:20
Daniela

Fango - Wohltuende Wirkung durch Wärme

Fango kommt aus dem italienischen und heißt Schlamm, Schlick oder auch heilender Schlamm. Er ist ein Mineralschlamm mit vulkanischen Ursprung und wird vor allem in der Peloidtherapie verwendet. Es gibt zwei verschieden Arten von Fango, organischer und anorganischer Fango.

Der organische bzw. gereifte Fango: Italien gilt als Ursprungsland des Fangos. Schon die alten römischen Legionäre wussten die Heilkraft des vulkanischen Heilschlamms zu schätzen. Er setzt sich aus drei Komponenten zusammen: Thermalwasser, Fangoschlamm und der Zugabe von Algen und Mikroorganismen, welche für den biologischen Reifeprozess (mindestens 60 Tage) verantwortlich sind.

Der anorganische Fango: Hier wird bei der Aufbereitung des Fangos auf den Reifeprozess verzichtet. Die Zusammensetzung der Mineralien und die thermophysikalischen Eigenschaften sind maßgeblich für die Wirkungsweisen des Fangos. Ausgangsprodukt des Fangos ist ein Gestein vulkanischen Ursprungs. Es wird gebrochen, erhitzt und dann feinst auf gemahlen. Es handelt sich um ein anorganisches Naturprodukt, das an seinem jeweiligen Bestimmungsort mit ortsgebundenem Brauch-, Mineral-, oder Thermalwasser gemischt wird.

Fango Anwendungsgebiet und seine Wirkung

In der therapeutischen sowie kosmetischen Behandlung erhitzen wir den Fango auf ca.50 Grad, bevor er ca. 2 Zentimeter dick auf die Haut aufgetragen wird. Fango lässt man ca. 20 bis 30 Minuten auf der Haut einwirken. Durch die langanhaltende Freisetzung von Wärme beginnt der Körper zu transpirieren, der Blutkreislauf wird angeregt und so der Stoffwechsel positiv beeinflusst. Mikroorganismen und Algen wirken zudem entzündungs- und schmerzhemmend, weshalb die Behandlung mit Fango speziell bei Verspannungen sehr wohltuend wirkt. Vor allem auch bei rheumatischen Erkrankungen, Wirbelsäulen und Gelenkserkrankungen, Arthrosen, Bandscheibenleiden und chronischen Schmerzen wird Fango eingesetzt. Fango regt die Durchblutung von Haut und Bindegewebe an, entspannt die Muskulatur und kann schmerzlindernd wirken. Patienten, die aufgrund einer Krebserkrankung mit einer Chemotherapie behandelt oder operiert wurden, sollten auf eine Fango Therapie verzichten, sowie auch Menschen mit schwachem Kreislauf und Blutdruckpatienten. Generell gilt, die Behandlung mit heißem Schlamm im Vorfeld mit einem Arzt oder Dermatologen abzusprechen.

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