Aloe Vera - Wüstenlilie & Heilpflanze - Blog Preidlhof
04.04.2017
14:20
Daniela

Aloe Vera - Wüstenlilie & Heilpflanze

Die Aloe Vera erinnert an eine Kaktuspflanze, gehört aber zur Familie der Liliengewächse. Die Pflanze stammt aus den subtropischen Wüstenregionen Afrikas, Asiens und Lateinamerika. Sie hat über tausende von Jahren ihrer Entwicklung gelernt, ihr kostbares Inneres vor Umwelteinflüssen zu schützen.

Die Pflanze wächst mit bis zu 20 Blättern rosettenartig direkt aus dem Boden. Die Blätter können bis zu 50 cm lang werden. Sie sind  zäh, wenig biegsam und von einer Wachsschicht umgeben.  Am äußeren Rand haben sie kleine Stacheln. Unter günstigen Bedingungen treibt die Pflanze nach mehreren Jahren einen Blütenstängel aus. Die Blüte besteht aus einer Reihe von schmalen gelben Blüten. Die Blüten blühen von unten nach oben, deshalb sind meist Knospen, voll ausgebildete Blüten und verblühte Blüten sichtbar.

Zuhause kann man die Aloe Vera gut anbauen. Sie braucht einen schattigen Platz und ganz wichtig einen sandigen Boden. Wenn die Blätter dann groß genug sind (ca. 2 Jahre alte Pflanze) kann man sie bei Bedarf abschneiden. Man sollte jedoch immer 12 Blätter stehen lassen, so kann sich die Pflanze gut weiterentwickeln.

Die Aloe Vera bildet Ihre Nährstoffe selbst und speichert das Wasser, das sie zum Überleben braucht. 

Aloe Vera Wirkstoffe

Die gut geschützten Wirkstoffe liegen im Blattinneren. Das Gel besteht größtenteils aus Wasser. Es enthält aber trotzdem ca. 200 Wirkstoffe. Darunter sind Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe, Aminosäuren, ätherische Öle sowie die schmerzstillende Salizylsäure.

Für eine äußerliche Anwendung, das Gel direkt auf die Haut auftragen. Das frische Gel wird sehr schnell von der Haut aufgenommen. Es wirkt kühlend bei Sonnenbrand und Insektenstichen. Seine antibakterielle Wirkung ist gut geeignet bei Wunden. Dies wussten auch schon die Krieger in der Antike, auch die Ägypter schätzten die Pflanze als Schönheitsmittel.    

Wenn Sie ein Blatt ihrer Pflanze abschneiden, nehmen Sie am besten eines der unteren Blätter. Sobald Sie ein Blatt geerntet haben, lassen Sie den gelben Saft herauslaufen und schneiden Sie das Stück ab. Es enthält das Harz mit dem stark reizenden Wirkstoff Aloin, wegen seiner reizenden und abführenden Wirkung ist er im Hausgebrauch nicht geeignet.

Zur inneren Anwendung kann es positiv bei Verdauungsstörungen, Allergien, Asthma, Pilzerkrankungen und Diabetes wirken. Um das frische Gel innerlich anzuwenden muss der gelbe Saft vollständig abgeflossen sein. Dann kann es problemlos verzehrt werden. Man löst das Gel vorsichtig mit dem Messer vom Blatt. Es kann Pur oder mit ein wenig Joghurt im Müsli verzehrt werden. Aloe Gel kann bei regelmäßiger Einnahme den Blutzuckerspiegel, Cholesterinspiegel und die Blutfettwerte senken. Außerdem soll das „gute“ Cholesterin HDL vermehrt werden. Ersetz hierbei aber keine Medikamente, deshalb immer mit dem Arzt Rücksprache halten.

Für die Anwendung schneiden Sie ein Stück vom Blatt ab (so viel wie Sie benötigen), das restliche Blatt kann in einer Plastiktüte im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahrt werden.

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Anbieter von Produkten mit Aloe Vera. Jedoch gibt es hier große Unterschiede. Auf der Verpackung findet man häufig die Aufschrift „100 Prozent Aloe Vera“. Dies ist jedoch nicht immer ein Indiz für Reinheit, da nicht vermerkt wurde, ob das Gel getrocknet, zu Pulver verarbeitet oder als Konzentrat hinzugefügt wurde. Auf dem Etikett sollten alle Inhaltsstoffe aufgelistet sein. Bei dem Hinweis „Wasser“ (aqua) handelt es sich um ein Extrakt. Auch Konservierungsmittel und Zusatzstoffe sollten in den Produkten nicht enthalten sein. 

  •  
  • 0 Kommentar(e)
  •  

Mein Kommentar

Ich möchte über jeden weiteren Kommentar in diesem Post benachrichtigt werden.

Zurück

Suche

Archiv

Besuchen sie uns auch auf