Südtiroler Sekt - Blog Preidlhof
31.12.2013
16:19
Daniela

Südtiroler Sekt

Sorgfältige Traubenlese von Hand

Silvester ist jedes Jahr von Neuem ein ganz besonderer Tag des Jahres. Für die Einen ist es ein Abschied von einem erfolgreichen Jahr voll von Höhen und Momenten zum Träumen, für die Anderen ein positiver Blick in die Zukunft, getreu dem Motto: "Neues Jahr, neues Glück".

 

Doch die Tatsache allein, dass ein altes Jahr endet und ein neues beginnt, ist Grund genug anzustoßen - in Südtirol nach Tradition mit einem Glas Südtiroler Sekt.

Bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Sektherstellung in Südtirol bekannt. Die 6 Produzenten der Südtiroler Sektvereinigung (Sektkellerei Arunda in Mölten, Sektkellerei Braunbach in Siebeneich, Erste & Neue Kellerei & Kettmeir in Kaltern, Lorenz Martini in Girlan, Kellerei St. Pauls Praeclarus in St. Pauls) produzieren zusammen pro Jahr nur rund 250.00 Flaschen Sekt. Qualität geht hier klar vor Quantität. Für die spätere Qualität des Südtiroler Sektes hat zunächst die Auswahl der Trauben höchste Priorität. Deshalb werden für die Sektproduktion die Trauben von den Bauern von Hand gelesen und sorgfältig sortiert, wie auch bei der Herstellung des Riesling im Weingut Unterortl und Weingut Falkenstein in Naturns. Die Grundsorten des Südtiroler Sektes sind die Rebsorten: Chardonnay, Weißburgunder und Blauburgunder, die vor allem in den Weinanbaugebieten Etschtal und Überetsch gedeihen.

Trotz der Eigenheiten und des individuellen Geschmacks jedes einzelnen Südtiroler Sektes, haben Sie alle Gemeinsamkeiten. Die klimatischen und geografische Gegebenheiten des Landes und die dadurch entstehende Einzigartigkeit des Terroirs verbinden die Besonderheiten der Südtiroler Schaumweine. Doch neben der Tatsache, dass die Trauben ausschließlich aus Südtiroler Anbaugebieten stammen und zur Gänze in Südtirol verarbeiten werden, haben alle Sekthersteller des Landes eine weitere Gemeinsamkeit: Sie produzieren ihren Schaumwein nach dem klassischen Flaschengärverfahren. Das Besondere an der klassischen Flaschengärung, früher auch sogenannte Méthode champenoise, ist die zweite Gärung des Schaumweins, die in der Flasche stattfindet.

Wie aus den Trauben Sekt wird - Das klassische Flaschengärverfahren zur Sektherstellung:

Unser Maître Thomas beim Öffnen einer Flasche Südtiroler Sekt

Zunächst wird der Grundwein für die zweite Gärung mit Zucker und Hefe versetzt und in die Sektflasche abgefüllt. Nach der Verschließung setzt die alkoholische Gärung ein, in der Zucker durch die Hefe in Kohlensäure und Alkohol umgesetzt wird. Beim Abrütteln werden die Schaumweinflaschen mit der Mündung in ein Rüttelpult gesteckt, damit die Hefe sich im Flaschenhals sammelt. Anschließend erfolgt das Degorgieren (Enthefen), bei der der entstandene Hefepfropfen entfernt wird. Da beim Degorgieren immer etwas Schaumwein verloren geht, werden die Sektflaschen mit der sogenannten Dosage aufgefüllt, mit der zugleich der Süßegrad des produzierten Schaumweins bestimmt werden kann. Nach der Gärung benötigt der Schaumwein zur geschmacklichen Reifung eine Lagerzeit, je nach Produkt und Hersteller von unterschiedlich langer Dauer.

 

Maître & Sommelier Thomas im Dolce Vita Hotel Preidlhof verwöhnt Sie an Silvester mit einem Glas Südtiroler Sekt von Arunda & Haderburg!
Frohes neues Jahr wünscht das gesamte Preidlhof-Team!

 

 

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