Juwelen des Naturparks Texelgruppe - Blog Preidlhof
29.07.2012
14:41
Katrin

Juwelen des Naturparks Texelgruppe

Juwelen des Naturparks Texelgruppe

Wenn unten im Tal bei heißen Sommertemperaturen besonders Wanderer schwitzen sind Gebirgstouren in luftige Höhen eine erfischende Abkühlung.

Die Spronser Seen - eine faszinierendes Naturattraktion und ein Geheimtipp für hochsommerliche Wanderungen.

Das Spronser Seenplateau liegt im östlichen Teil des Naturparks Texelgruppe, oberhalb von Partschins bei Meran und ist Südtirols größte hochalpine Gewässerplatte. Die neun Seen liegen auf einer Höhe zwischen 2100 und 2600 Höhenmetern. Sie imponieren durch ihre besondere Ausstrahlung,  ihre verschiedenen Formen und unterschiedlichen Farbgebungen. Im klaren und eiskalten Wasser spiegeln sich die Umrisse der Bergspitzen und Felsen sowie Himmel und Wolken.

Der größte See ist der Langsee auf 2377 m Meereshöhe. Zusammen mit unter anderen dem Grünsee, Schwarzsee, Milchsee, Eissee und Mückensee bilden sie eine Gesamtfläche  von 30 Hektar.

Ihre Entstehung verdanken die Spronser Seen den Gletschern. Vor tausenden Jahren wurden sie von Gletschern erodiert und entstanden im Gestein der Granitgneise und des Glimmerschiefers.

Verschiedene Touren inmitten der Gletscherschliff-Landschaft laden dazu ein die einmaligen Seen und ihre magisch umgebende Naturkulisse zu erleben. Der Gipfel der Spronser Rötelspitze auf 2.625 m Meereshöhe bietet einen atemberaubenden Panoramablick über die Seengruppe.

Wandertipp vom Wanderhotel Preidlhof:

Spronser Seenrundwanderung mit einer Gehzeit von etwa 6 Stunden.

Start von der Leiter Alm aus, oberhalb von Algund, welche bequem mit dem Korblift zu erreichen ist. Von dort aus geht es den Weg entlang bis zur Schutzhütte Hochganghaus und steil weiter bis zur Hochgangscharte auf 2441 m Höhe. Links abzweigend, den Wanderweg oberhalb des Langsees entlang bis zum Grünsee.  Weiter in Richtung Spronsertal erreicht man die Oberkaser Alm auf 2131 m Meereshöhe und anschleißend die Seen Kaser- und Pfitscherlacke. Ein letzter Aufstieg zum Karjoch auf 2230 m (Taufenscharte), dann beginnt ein steiler und kurvenreicher Abstieg zurück zum Ausgangspunkt Leiter Alm.

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