Saunieren - ein perfekter Ausgleich zum Aktivurlaub - Blog Preidlhof
15.07.2012
10:42
Katrin

Saunieren - ein perfekter Ausgleich zum Aktivurlaub

Saunieren - ein perfekter Ausgleich

Wandern, Radfahren, Laufen - oftmals ist ein Urlaub bereits mit aktiven Erlebnissen durchorganisiert. Hier bieten Saunalandschaften, wie im Wanderhotel Preidlhof, eine willkommene Abwechslung. Nicht nur fürs allgemeine Wohlbefinden, sondern auch zur gesundheitlichen Erholung.

Der ursprüngliche Sinn der Sauna war der einer gründlichen Reinigung des Körpers, so heißt es in Finnland: „Die Frauen sind am schönsten nach der Sauna“.

Um die Luftfeuchtigkeit und damit die gefühlte Temperatur in der Sauna zu erhöhen, wird Wasser auf die heißen Steine gegossen, die auf dem Saunaofen liegen: Der Aufguss. Damit wird der löyly, der Wasserdampf, erzeugt. Die Zugabe von ätherischen Ölen in den Aufguss sowie das Verteilen des Dampfes durch Luftschläge mit einem Handtuch sind besonders im deutschsprachigem Raum weit verbreitet.

Saunieren für die Gesundheit?

Die Erhöhung der Körpertemperatur auf bis zu 39 °C während der Schwitzphase (künstliches Fieber) bewirkt innerhalb des Körpers dasselbe, was auch ein echtes Fieber bewirkt, nämlich eine Zerstörung von Krankheitserregern durch erhöhte Temperatur. Die Abfolge von Hitze mit dem anschließenden Kaltbad entspannt die Muskulatur und hat neben einigen physiologischen Effekten wie der Senkung des Blutdrucks, Anregung des Kreislaufs, des Stoffwechsels, des Immunsystems und der Atmung vor allem auch eine wohltuende Auswirkung auf das subjektive Wohlbefinden. Saunabaden dient auch der Hautpflege und verlangsamt die Hautalterung.

       

Saunaablauf

EIMER MIT EIS

Der Besuch eines Saunabades beginnt mit dem Duschen und gründlichen Abtrocknen, denn die Hautoberfläche sollte vor dem ersten Saunagang trocken sein, da sonst das Schwitzen verzögert wird.

Auf den insgesamt 8- bis 15-Minuten-Aufenthalt in der Saunakabine folgt zunächst eine kurze Abkühlphase, an der frischen Luft, bei der die Lunge besonders gut Sauerstoff aufnehmen kann und die Atemwege rascher wieder abkühlen. Erst danach folgt ein kaltes Abduschen des Schweißes. Entweder in einer Dusche, einem Tauchbecken, einem Fluss, See oder – falls vorhanden – durch Wälzen im Schnee oder Abreiben mit gestoßenem Eis.

Anschließend sucht man zur Erholung einen Ruheraum oder ein Tepidarium auf, wobei ein individuell unterschiedlich starkes Nachschwitzen einsetzen kann. Medizinisch sinnvoll sind in der Abkühlphase warme Fußbäder, auch um dem Nachschwitzen entgegenzuwirken.

In der Regel wiederholt man die gesamte Prozedur mit mindestens viertelstündigen Pausen zwei- bis dreimal.

Eine empfehlenswerte Einteilung des Saunabesuchs liegt bei

  • etwa 8–15 Minuten Schwitzphase,
  • etwa 15 Minuten Abkühlphase und
  • etwa 15 Minuten Ruhephase.

Am Ende jedoch findet jeder Saunabesucher seinen eigenen Rhythmus und jeder Tag ist ein anderer, oberste Richtlinie ist die eigene Empfindung.

 

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