Der Tappeinerweg in Meran - Blog Preidlhof
03.02.2012
14:36
Susanne

Der Tappeinerweg in Meran

Wenn  höher gelegene Wanderwege und der Meraner Höhenweg noch schneebedeckt sind, oder es auf den im Sommer so beliebten schattigen Waalwegen noch etwas kühl ist, dann herrschen auf dem Tappeinerweg bereits frühlingshafte Temperaturen. Der Tappeinerweg hat eine Länge von 6 km und verläuft von Gratsch, im Westen der Kurstadt Meran, bis zum Zenoberg. Die Promenade verläuft etwas 100 über den Meraner Talkessel den Küchelberg entlang und ist für jedermann leicht zu begehen, da er nur wenige Steigungen aufweist. Der Tappeinerweg verfügt über mehrere Zugänge, aber wer jede Steigung vermeide möchte, dem bietet sich die Benützung der kleinen Seilbahn an um den Ausgangspunkt zu erreichen.  Beliebt ist der Tappeinerweg vor allem wegen dem herrlichen Panoramablick über die Passerstadt Meran und das Burggrafenamt. 

Bäume und Pflanzen am Tappeinerweg

Der Tappeinerweg beindruckt vor allem durch seine mediterrane Vegetation.ie Pinie und die Himalajazeder dominieren bei den Nadelbäumen, aus der Gattung der Laubbäume finden sich die Korkeiche, der Ölbaum, Eukalyptus, verschiedene Bambusarten, Magnolien, der westliche Erdbeerbaum und die der europäische Zürgelbaum.

 

                                                    

Der betörende und süßliche Duft auf dem Tappeinerweg stammt von der Süßen Duftblüte. Die Süße Duftblüte, aus Ostasien stammend,  gehört zu der Familie der Ölbaumgewächse, und kann sogar eine Wuchshöhe von bis zu 10 Metern erreichen. Neben der Süßen Duftblüte sind auch noch Agaven, Aloen und Hanfpflanzen zu finden. Auf dem Baumkataster in Meran sind über 400 verschiedene Baum- und Sträucher eingetragen die auf dem Tappeinerweg vorzufinden sind. Ein Spaziergang auf dem Tappeinerweg ist nicht nur für Botanikliebhaber sehr lehrreich, denn alle Pflanzen und Sträucher sind nummeriert und beschriftet. 

Wer dem Tappeinerweg seinen Namen gab…

Der Botaniker, Anthropologe und Botaniker Franz Tappeiner, gebürtig aus Laas im Vinschgau, hat sich nach seinem Medizinstudium im Jahre 1848 in Meran als Arzt niedergelassen und den Tappeinerweg in Auftrag gegeben und auch finanziert. Die ersten 2 km wurden bereits 1893 eröffnet, die restlichen wurden 1911 und 1928 fertig gestellt. 

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