Spezialitäten aus Südtirol: Der Südtiroler Speck - Blog Preidlhof
18.11.2011
13:27
Susanne

Spezialitäten aus Südtirol: Der Südtiroler Speck

Die Geschichte des Südtiroler Specks

Der Südtiroler Speck schmeckt nicht nur den Südtirolern, längst ist diese Gaumenfreude weit über die Grenzen Südtirols hinaus bekannt und beliebt. So wird auch das traditionelle Speckfest im Villnösstal, dem Heimattal von Extrembergsteiger Reinhold Messer, von sehr vielen Einheimischen und Gästen besucht. Diese typische Südtiroler Spezialität blickt auf eine lange Tradition zurück. Der Begriff „Speck“ erscheint erstmals in Dokumenten aus dem 18. Jahrhundert, wobei aber andere Bezeichnungen für den Südtiroler Speck bereits in verschiedenen Metzger-Ordnungen und Handelsregistern ab dem 12. Jahrhundert zu finden sind. Ursprünglich war der Speck nur für den Hausgebrauch bestimmt, das Schweinefleisch wurde während der Weihnachtszeit haltbar gemacht und konnte dann das ganze Jahr über konsumiert werden. Der Südtiroler Speck entstand aus zwei verschiedenen Methoden der Konservierung: Der Reifung und dem Räuchern. Das Räuchern wird in den nördlichen Gebieten Europas angewandt, während die Reifung in den Mittelmeerländern bevorzugt wird.

Die Herstellung des Südtiroler Specks

Was verleiht dem Südtiroler Speck diesen unverwechselbaren Geschmack? Dazu haben wir uns auf die Suche nach einem Spezialisten gemacht und diesem über die Schulter geschaut. Ein kurzes Interview mit Herrn Ladurner sen. gibt Aufschluss über die uralte Tradition der Speck-Aufbereitung: "Gewürzt wird nach einem alten geheimen Bauernrezept, mit wenig Salz und frischen Gewürzen. Der Speck wir nur ganz wenig geräuchert aber mit viel Frischluft getrocknet. Nach ca. 1/2 Jahr und länger, ist er dann bereit zum Verkosten." Kein Wunder, dass sich...

Speckverkauf auf dem Wochenmarkt in Meran

...die Preidlhof-Gäste stets auf die stimmungsvolle Wanderung mit Knödelpicknick in der alten Bauernstube, im fast 200 Jahre alten Bergbauernhof im Schnalstal freuen. Dort werden Sie von Herrn Ladurner sen. herzlichen empfangen, essen gemeinsam zu Mittag, singen ein paar lustige Südtiroler Lieder und nach einer kurzen Besichtigung der Räucherkammer gibt es noch Kostproben vom hausgeräuchertem Südtiroler Speck. Es ist nämlich auch kein Geheimnis, dass der Südtiroler Speck in Gesellschaft mit netten Leuten am besten schmeckt! Zusammen mit Brot und Wein ist er der Hauptdarsteller der originalen Südtiroler Marende und den traditionellen Törggelefesten, aber auch in vielen anderen typischen Südtiroler Gerichten ist er nicht mehr wegzudenken!

Unser Tipp: Speck-Zwiebel-Kuchen aus Südtirol

Die Zutaten für eine große Kuchenform:

  • 80 g Südtiroler Speck
  • 200 g Blätterteig
  • 400 g Zwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Schnittlauch

      Guss:

  • 80 ml Milch
  • 80 ml Sahne
  • 2 Eier
  • 1 EL Parmesan
  • etwas Butter zum Ausstreichen der Kuchenform, Salz und Pfeffer

Die in Streifen geschnittenen Zwiebeln mit Butter in der Pfanne andünsten – den Speck in Streifen schneiden, hinzugeben und mitdünsten – alles mit Salz, Pfeffer und Schnittlauch abschmecken – das Backrohr auf 180° C vorheizen – alle Zutaten für den Guss verrühren – den Blätterteig dünn ausrollen und in der Kuchenform auslegen (diese mit Butter vorher ausstreichen) – die Zwiebel-Speck-Füllung darauf verteilen, den Guss darüber gießen und im Backrohr bei 180° C für 20 Minuten backen.

Den Südtiroler Speck-Zwiebel-Kuchen aus dem Ofen nehmen, einige Minuten ruhen lassen und mit einem Glas Südtiroler Wein servieren!

 

Weitere tolle Rezepttipps zum Nachkochen gibt es monatlich auf unserer Website!

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