Wellnessurlaub im Preidlhof, Südtirol - Blog Preidlhof Home - Blog Preidlhof

Zur Zeit wird gefiltert nach: Juni 1
Filter zurücksetzen

23.06.2016
09:00
Daniela

Schloss Tirol – Der Kultur auf der Spur

Majestätisch thront das Schloss Tirol hoch über Meran auf dem Hügel von Dorf Tirol. Es ist das historisch bedeutendste Schloss des Landes Tirol und auch sein Namensgeber.

Das Schloss Tirol wurde zwischen 1138 und 1160 errichtet und nach den Besitzern, den Grafen von Tirol, benannt. Im Schloss Tirol ist das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte untergebracht. Das Museum schildert die Geschichte des Landes Tirol von seinen Anfängen bis heute. Es gibt wohl keinen passenderen Ort für das Museum für Landesgeschichte, als das Schloss Tirol, der Wiege des Landes Tirol und einem Ort, an dem die Geschichte hautnah vorbeizog.

Schon seine Lage auf dem Moränenschutt mit Blick über den gesamten Meraner Talkessel, dem Eingang zum Etschtal sowie zum Vinschgau ist einzigartig. Auf der Nordseite befindet sich der Bergfried, nebenan der sogenannte „Köstengraben“ – der teils zerstörte Nordosttrakt und auf der Südseite befindet sich der Palais, weiter östlich die Burgkapelle sowie die Residenz des Schlossherren. Der Vorhof des Palais und der Kapelleneingang sind Beispiele lokaler Kunst aus der Zeit der Romanik. Das Schloss besitzt einen großen Saal mit drei gekuppelten Rundbogenfenstern mit Mittelsäule und eine doppelgeschossige Kapelle. In der Kapelle mit Rundapsis sind ein gotischer Altar, frühgotische Wandmalereien, Marmorskulpturen und die älteste Tiroler Glasmalerei erhalten.

Die Geschichte von Schloss Tirol

Mit seiner Errichtung blieb das Schloss Tirol Jahrhunderte in Familienbesitz der mächtigen Grafen von Tirol. Die goldene Zeit von Schloss Tirol endete um 1363 mit der Abdankung der Gräfin Margarethe von Maultasch und die Grafen von Tirol verlegten ihre Residenz nach Innsbruck. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts beginnt der Verfall von Schloss Tirol und zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die gesamte Nordseite abgetragen. 1807 wurde Schloss Tirol versteigert und 1816 erwarb die Stadt Meran das Schloss Tirol. Später verschenkten sie es an Kaiser Franz I. Nach dem 1. Weltkrieg wird der italienische Staat zum Besitzer von Schloss Tirol. Erst im Jahre 1972 wird Schloss Tirol an die Autonome Provinz Bozen übertragen, welche dann im Jahr 2003 das Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol eröffnete.

Ein Rundgang durch das Schloss Tirol gibt nicht nur Kulturinteressierten einen unverwechselbaren Einblick in die Tiroler Geschichte. Das Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte ist von Mitte März bis Anfang Dezember geöffnet mit Ruhetag am Montag.  

In unmittelbarer Nähe von der Burg Schloss Tirol befindet eine weitere Sehenswürdigkeit, die wir in unserem nächsten Blog verraten und vorstellen!

Wir wünschen ein schönes „Kultur-Erlebnis“ in Südtirol!

Permalink
Views: 14459
14.06.2016
10:48
Daniela

Sonne ist pure Lebensenergie

Sie tut der Seele gut und ist unerlässlich für die Vitamin-D Produktion im Körper. Ohne sie gäbe es kein Leben auf unserer Erde. Unserer Haut zuliebe sollten wir aber trotzdem verantwortungsvoll mit ihr umgehen, damit wir sie mit Freude genießen können. Um Schäden in der Haut zu vermeiden ist der richtige Umgang und Schutz somit unerlässlich.

Wichtig zu wissen, es gibt 2 Bräunungsarten, die unter UV – Einwirkung entstehen:

  • Kurz anhaltende Bräunung: Wird durch die UV- A Strahlung ausgelöst, welche eine oberflächliche Bräunung auslöst. Das Melanin wird lediglich neu verteilt.                                         .
  • Verzögerte Bräunung: Wird durch die UV-B Strahlung verursacht. Diese regt eine vermehrte Melaninproduktion an. Diese Bräune erreicht nach fünf bis sieben Tagen ihr Maximum.

Um den eigenen Hauttyp bestimmen zu können sind einige Faktoren zu beachten. Die Eigenschutzzeit beschreibt den Zeitraum indem die Haut ungeschützt der Sonnenstrahlung ausgesetzt werden kann, ohne eine Verbrennung, sprich Sonnenbrand zu erleiden. Weiteres ist die Vorbräunung der Haut sowie der UV-Index (abhängig von Wetter, Tageszeit, Höhenmeter, Wassereinstrahlung und Breitengrad) zu beachten.

Sonnenschutzpräparate können unsere Eigenschutzzeit erhöhen, indem sie mit lichtreflektierenden Pigmenten oder absorbierenden chemischen Filter die Strahlung von der Haut abhalten. Viele Produkte enthalten zudem noch weitere Lichtschutzsubstanzen wie Vitamin A, E oder Beta- Carotin. Diese sollen die freien Radikale neutralisieren und die Haut vor Austrocknung bewahren.

Der Sonnenschutz errechnet sich aus der vom Hauttyp entsprechenden Eigenschutzzeit, die multipliziert wird mit dem Lichtschutzfaktor des verwendeten Produktes. In diesem Zeitrahmen kann man sich bedenkenlos in der Sonne aufhalten ohne einen Sonnbrand zu erleiden.

  • HAUTTYP  1
    Höchstes Sonnenbrandrisiko. Wird immer Rot und selten braun. Meist rotblondes Haar, helle Augen, sehr helle Haut, Sommersprossen. Eigenschutzzeit:3-10 Minuten
  • HAUTTYP 2
    Hohes Sonnenbrandrisiko. Wird fast immer rot und bräunt langsam und sehr wenig. Meist blondes Haar, helle Augen, helle Haut, oft Sommersprossen. Eigenschutzzeit: 10-20 Minuten
  • HAUTTYP 3
    Mäßiges Sonnenbrandrisiko. Wird selten Rot und gut braun. Meist dunkelblondes Haar, mittlerer Teint, helle oder dunkle  Augen. Eigenschutzzeit: 20-30 Minuten
  • HAUTTYP 4
    Bekommt fast nie Sonnenbrand und bräunt schnell und gut. Meist dunkelbraunes bis schwarzes Haar, dunkle Haut und dunkle Augen. Eigenschutzzeit: ca. 45 Minuten

Ein guter Sonnenschutz sollte immer einen Filter für UV-A sowie UV-B Strahlung enthalten. In der Mittagszeit sollte man die direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und lieber im Schatten bleiben. Kinderhaut gilt es ganz besonders zu schützen, weil jeder Sonnenbrand im Kindesalter das Hautkrebsrisiko später wesentlich erhöhen kann. Zu beachten ist ebenso, dass die Strahlungsintensität mit der Reflexion von glatten Oberflächen wie Wasser und Schnee erheblich zunimmt, ebenso wenn man sich im Gebirge aufhält.

Um sich den Spaß beim Sport und  im Wasser nicht verderben zu lassen, sollte man auf Präparate mit wasserfesten Schutz zurückgreifen.

Die errechnete Eigenschutzzeit verlängert sich leider nicht mit wiederholten Auftragen des Sonnenschutzes! Trotzdem sollte der Schutz nach jedem Bad und bei starkem Schwitzen z. B. wie beim Sport, durch erneutes Auftragen aufgefrischt werden.

Das Jungbrünnl- Team vom Wellnesshotel Preidlhof wünscht Ihnen eine schöne und geschützte Sommerzeit!

Permalink
Views: 17121

Suche

Archiv

Besuchen sie uns auch auf