Wellnessurlaub im Preidlhof, Südtirol - Blog Preidlhof Bräuche und Traditionen - Blog Preidlhof

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24.11.2016
15:39
Daniela

Weihnachtsmärkte in Südtirol

Weihnachtsmarkt in Meran

Die Vorbereitungen liefen in den letzten Tagen auf Hochtouren und die Vorfreude war riesig, denn viele konnten es kaum noch abwarten: Die ersten Südtiroler Weihnachtsmärkte eröffnen wieder ihre Tore!

 

Gemütlich über dem Weihnachtsmarkt bummeln, ein heißer Glühwein, eine saftige Bratwurst, der Duft nach süßem Gebäck und erste weihnachtliche Klänge – ja so kommt vorweihnachtliche Stimmung auf – auch schon im November. Die ersten Christkindlmärkte öffnen bereits heute!

 

Original Südtiroler Christkindlmärkte

  • Weihnachtsmarkt in Meran:    25.11.2016 bis 06.01.2017
  • Weihnachtsmarkt in Bozen:    24.11.2016 bis 06.01.2017
  • Weihnachtsmarkt in Brixen:    25.11.2016 bis 06.01.2017
  • Weihnachtsmarkt in Bruneck: 24.11.2016 bis 06.01.2017
  • Weihnachtsmarkt in Sterzing: 24.11.2016 bis 06.01.2017

Neben die 5 originalen Südtiroler Christkindlmärkten gibt es in der Vorweihnachtszeit vielerorts in Südtirol kleine, ländliche Weihnachtsmärkte. Sie zeichnen sich durch ihre Einzigartigkeit und der besonderen Atomsphäre aus mit dem Hauptaugenmerk auf die Ursprünglichkeit und dem lokalen Handwerk. Zu diesen einmaligen Weihnachtsmärkten zählen der Tiroler Schlossadvent auf Schloss Tirol, der Glurnser Advent in der kleinsten Stadt Südtirols sowie der Adventsmarkt auf der Enzianalm im Martelltal – der höchstgelegenste Weihnachtsmarkt der Alpen. Sie finden von 08. bis 11.12.2016 statt und ein Ausflug dorthin ist nicht nur für Glühweinliebhaber lohnenswert. 
 

Wir wünschen eine besinnliche und stressfreie Vorweihnachtszeit!

19.10.2016
10:43
Daniela

Mittwochs ist Törggelezeit

Törggelen, die fünfte Südtiroler Jahreszeit. Sobald der Herbst in Südtirol Einklang hält kommen Einheimische, sowie Urlauber zum traditionellen „Törggelen“ zusammen. Das Verspeisen köstlicher Herbstspezialitäten in gemütlicher Gesellschaft erfreut sich großer Beliebtheit und wird regelrecht zelebriert.

Törggelen leitet sich vom lateinischen Wort „torquere“ ab, was so viel wie pressen oder drehen bedeutet. Es weist auf den Kelterraum der Winzer hin, wo früher noch die Weinpresse stand. In der Herbstzeit trafen sich dort die Bauern um ihre Ernte zu feiern und den „Sußer“, den neuen Wein, zu verkosten. Traditionell wurden dazu Speck, Kaminwurzen, einfache Südtiroler Gerichte wie Gerstsuppe und natürlich „Keschtn“ (Kastanien) gereicht. Heutzutage wird beim Südtiroler Törggelen mit großen Schlachtplatten, Surfleisch, Sauerkraut, Knödel, Krapfen und Kiachlen (eine Südtiroler Süßspeise aus Hefeteig) schon etwas größer aufgetischt. Das Törggelen ist zu einem Fixprogramm im Südtiroler Herbst geworden und wir möchten es nicht mehr missen. Südtirol ist ein Genussland und dies spiegelt sich besonders kräftig in der herbstlichen Törggelezeit wieder.

Törggelen erleben


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09.09.2016
16:02
Daniela

25 Jahre Ötzi – der Mann aus dem Eis

Quelle: Archeoparc Schnals

Vor genau 25 Jahren wurde von 2 Wanderern der sensationelle Fund einer 5300 Jahre alten Eismumie am Tisenjoch (3208m) im nahe gelegenen Schnalstal gemacht, dem sogenannten Ötzi. Aufgrund seines Alters, als älteste Eisleiche der Welt, ist Ötzi von großer wissenschaftlicher Bedeutung und als „Mann aus dem Eis oder „Iceman“ in aller Welt bekannt.

Doch wer war Ötzi?


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23.06.2016
09:00
Daniela

Schloss Tirol – Der Kultur auf der Spur

Majestätisch thront das Schloss Tirol hoch über Meran auf dem Hügel von Dorf Tirol. Es ist das historisch bedeutendste Schloss des Landes Tirol und auch sein Namensgeber.

Das Schloss Tirol wurde zwischen 1138 und 1160 errichtet und nach den Besitzern, den Grafen von Tirol, benannt. Im Schloss Tirol ist das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte untergebracht. Das Museum schildert die Geschichte des Landes Tirol von seinen Anfängen bis heute. Es gibt wohl keinen passenderen Ort für das Museum für Landesgeschichte, als das Schloss Tirol, der Wiege des Landes Tirol und einem Ort, an dem die Geschichte hautnah vorbeizog.

Schon seine Lage auf dem Moränenschutt mit Blick über den gesamten Meraner Talkessel, dem Eingang zum Etschtal sowie zum Vinschgau ist einzigartig. Auf der Nordseite befindet sich der Bergfried, nebenan der sogenannte „Köstengraben“ – der teils zerstörte Nordosttrakt und auf der Südseite befindet sich der Palais, weiter östlich die Burgkapelle sowie die Residenz des Schlossherren. Der Vorhof des Palais und der Kapelleneingang sind Beispiele lokaler Kunst aus der Zeit der Romanik. Das Schloss besitzt einen großen Saal mit drei gekuppelten Rundbogenfenstern mit Mittelsäule und eine doppelgeschossige Kapelle. In der Kapelle mit Rundapsis sind ein gotischer Altar, frühgotische Wandmalereien, Marmorskulpturen und die älteste Tiroler Glasmalerei erhalten.

Die Geschichte von Schloss Tirol

Mit seiner Errichtung blieb das Schloss Tirol Jahrhunderte in Familienbesitz der mächtigen Grafen von Tirol. Die goldene Zeit von Schloss Tirol endete um 1363 mit der Abdankung der Gräfin Margarethe von Maultasch und die Grafen von Tirol verlegten ihre Residenz nach Innsbruck. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts beginnt der Verfall von Schloss Tirol und zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die gesamte Nordseite abgetragen. 1807 wurde Schloss Tirol versteigert und 1816 erwarb die Stadt Meran das Schloss Tirol. Später verschenkten sie es an Kaiser Franz I. Nach dem 1. Weltkrieg wird der italienische Staat zum Besitzer von Schloss Tirol. Erst im Jahre 1972 wird Schloss Tirol an die Autonome Provinz Bozen übertragen, welche dann im Jahr 2003 das Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol eröffnete.

Ein Rundgang durch das Schloss Tirol gibt nicht nur Kulturinteressierten einen unverwechselbaren Einblick in die Tiroler Geschichte. Das Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte ist von Mitte März bis Anfang Dezember geöffnet mit Ruhetag am Montag.  

In unmittelbarer Nähe von der Burg Schloss Tirol befindet eine weitere Sehenswürdigkeit, die wir in unserem nächsten Blog verraten und vorstellen!

Wir wünschen ein schönes „Kultur-Erlebnis“ in Südtirol!

31.05.2016
13:26
Daniela

Südtirol A – Z Essen & Trinken

Bestimmt ist auch Ihnen schon passiert, dass Sie im Südtiroler Restaurant oder Gasthaus gesessen haben und über das ein oder andere Gericht auf der Speisekarte rätselten. Damit Sie in Zukunft auf Anhieb wissen was Sie bestellen und was Sie im Südtirol Urlaub unbedingt ausprobieren müssen, haben wir für Sie die traditionellsten Südtiroler Spezialitäten und Leckereien zusammengefasst.

Apfelstrudel

Der Apfelstrudel ist der Klassiker der Südtiroler Mehlspeisen. Strudelteig, auch Blätterteig oder Topfenteig gefüllt mit Äpfeln und verfeinert mit Rosinen, Pinienkernen, Zimt und einem Schuss Rum.

Apfelsekt

S’Pom heißt er, der Südtiroler Apfelsekt, ein leicht fruchtiger Schaumwein aus Südtirol. Kühl serviert bei 4° – 6° Grad ist er nicht nur als Aperitif, sondern auch zu Fischspeisen, mediterranen Gerichten, Käsevariationen oder Desserts geeignet. 

B Buchteln

Eine weitere traditionelle Südtiroler Süßspeise. Hefeteig gefüllt mit Marmelade und anschließend im Ofen gebacken. Unser Tipp: Lauwarm serviert mit Vanillesoße schmecken sie besonders lecker!

E Erdäpfel = Kartoffeln

F Fisch aus dem Passeiertal

Der Passeirer Bachsaibling und die Passeirer Forelle sind robuste Fische aus den heimischen Gewässern des Passeiertals. Aufgrund des einzigartigen Geschmacks sind sie beliebt für verschiedenste kreative Fischgerichte.

Grantn = Preiselbeeren

Greaschtl

„Greaschtl“ oder „Gröstl“ ist ein traditionelles Gericht aus der bäuerlichen Küche mit Kartoffeln, die mit Öl, Zwiebel und Rindfleisch in der Pfanne angeröstet werden. Salz, Pfeffer und ein Lorbeerblatt verfeinern das Gericht. Unser Tipp: Dazu ein Speck-Krautsalat!

Graukas = Graukäse

Ein fettarmer Sauermilchkäse aus dem Ahrntal.

H Hugo

Ist ein alkoholischer Cocktail aus Prosecco, Holundersirup, Mineralwasser, frischer Minze und Eiswürfel und wurde vom Naturnser Barkeeper Roland Gruber erfunden.

K Knödel

Knödel sind wohl das bekannteste Südtiroler Gericht. Weißbrot, Schnittlauch und traditionell mit Speckwürfel oder Käse, aber auch mit Spinat, Buchweizen (auf Südtirolerisch „Schwarzplenten“), Brennnesseln oder Leber zubereitet.

Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn oder „Schmarrn“ zählt zu den bekanntesten Tiroler Süßspeisen und besteht aus einem Pfannkuchenteig mit Mehl, Eier, Salz evtl. Zucker. Der Teig wird in der Pfanne flach ausgebacken, in kleine Stücke gerissen und mit Puderzucker und Preiselbeermarmelade serviert.  

Kaminwurz

Eine leicht geräucherte, luftgetrocknete Wurst, meist aus Schweine- und Rindfleisch und wird traditionell zur Brettljause serviert.

Krapfen

Ein in Öl gebackenes Süßgebäck mit Kastanien-, Mohn,- Apfel- oder Marmelade-Füllung.

Kniakiachl

Ein rundes Hefegebäck mit Vertiefung in der Mitte, in der nach dem Backen gerne Preiselbeermarmelade gegeben wird.  


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