Wellnessurlaub im Preidlhof, Südtirol - Blog Preidlhof Ausflugtipps - Blog Preidlhof

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18.11.2015
15:11
Daniela

Die schönsten Waalwege - Wandern entlang Südtirols Wasserstraßen

Berg- und Leitenwaal in Schluderns

Die Wanderwege entlang der alten Bewässerungskanäle verlaufen meist eben oder nur mit sehr geringer Steigung am Hang des Sonnenbergs entlang. Sie sind so ideale Wanderwege für leichte Wanderungen und Spaziergänge, das ganze Jahr über.

Die alten Wasserläufe wurden im 13. Jahrhundert von Bauern angelegt, für die Bewässerung ihrer Felder. Vor allem im Vinschgau, Burggrafenamt und Passeiertal wurden eine Vielzahl von künstlichen Kanälen errichtet, denn in diesen Gebieten um das Meraner Land ist das Klima niederschlagsarm und geprägt von viel Sonne und Wind. Wassermangel in der Landwirtschaft waren die Folge und ein künstliches Bewässerungssystem war notwendig. So entstanden die sogenannten "Waale" und der Beruf des "Waalers". Von Hand wurden Erdkanäle gegraben und Rinnen gebaut, über diese das Wasser von nähergelegenen Gebirgsbächen ins Tal geleitet wurde. Dort wurde das Wasser zu den einzelnen Feldern verteilt, ein großes Netz von Wasserstraßen entstand. Zur Instandhaltung und Pflege wurden entlang der Waale schmale Steige errichtet, die sogenannten "Waalwege". Über dieses ausgeklügelte Bewässerungssystem erhielt jeder Bauer entsprechend seinem Wasserrecht seinen Anteil am abgeleiteten Wasser und konnte so seine Felder bewässern.

Heute sind die Waale in seiner ursprünglichen Funktion aufgelöst. Nur noch wenige Waale dienen zur Bewässerung, denn moderne Bewässerungsanlagen haben die alten Bewässerungskanäle ersetzt. Trotzdem sind die Waale als wichtiger Teil der Kulturgeschichte in Südtirol erhalten geblieben und wurden zu beliebten Wander- und Spazierwege ausgebaut.

Waalwege Naturns - Meraner Land

  • Partschinser Waalweg
    Länge: ca. 5 km
    Ausgangspunkt: Partschins
    Highlights: Ausblick über Partschins, ins Vinschgau, über den Meraner Talkessel und die Bergspitzen des Hirzer und Ifinger
  • Algunder Waalweg
    Länge: ca. 6 km
    Ausgangspunkt: Töll, Oberplars, Meran
    Highlights: Blick auf Meran
  • Marlinger Waalweg
    Länge: ca. 12 km
    Ausgangspunkt: Töll, Marling, Tscherms, Lana
    Highlights: Grandioser Ausblick auf das Meraner Becken
  • Maiser Waalweg
    Länge: ca. 8 km
    Ausgangspunkt: Meran, Obermais, Saltaus
    Highlights: Ausblick auf Meran und dem vorderen Passeiertal

Waalwege Naturns - Vinschgau

  • Tscharser und Stabener Waal
    Länge: ca. 7 km
    Ausgangspunkt: Tschars, Galsaun
    Highlights: Ausblick auf das Untervinschgau und auf Reinhold Messners Schloss Juval
  • Latschander Waal
    Länge: ca. 12 km
    Ausgangspunkt: Tschars, Latsch
    Highlights: Ausblick auf das Untervinschgau und Schloss Kastelbell
  • Berg- und Leitenwaal
    Länge: ca. 8 km
    Ausgangspunkt: Schluderns
    Highlights: Ausblick auf das Obervinschgau und die Churburg
  • Ilswaal
    Länge: ca. 7 km
    Ausgangspunkt: Schlanders, Kortsch
    Highlights: Ausblick auf das Mittelvinschgau und Schlanders

Die detaillierte Wegbeschreibung ist an der Rezeption erhältlich.

Wir wünschen einen schönen Wandertag - auf den Spuren des Wassers!

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26.08.2015
17:32
Daniela

Knödel - Ein runder Genuss

Sütiroler Knödel & Nocken

Fragen Sie in Südtirol jemanden nach einem typischen Südtiroler Gericht, wird Ihnen fast jeder mit "Knödel" antworten. Ja, der Knödel ist eines der beliebtesten und traditionellsten Gerichte des Alpenlandes.

Und so soll er entstanden sein, der Südtiroler Knödel, wie wir ihn kennen...

Mit größter Wahrscheinlichkeit entstand der Knödel in der einfachen Bauernküche. Das karge Leben in den Bergen machte erfinderisch und so nahm man alles her was der eigene Hof bot. Die Bauern hatten Kornfelder und stellten selbst Mehl her, die Tiere brachten Ihnen Speck, Eier und Milch. Ein Gericht das gut nährt und einfach zubereitet werden konnte - so war der Knödel geboren. Doch die wenigsten wissen, dass es den Knödel schon viel früher gegeben haben muss. In der Burgkapelle von Hocheppan bei Bozen der Beweis: Fresken aus dem Jahre 1180 bilden die älteste Darstellung von Knödeln ab. Sie zeigen Maria im Wochenbett mit einer Kochstelle, in ihrem Topf 5 Knödel und in der rechten Hand eine Gabel mit einem Knödel aufgespießt, die sie für eine Kostprobe zum Mund führt. Leider ist nicht überliefert mit welchen Zutaten die damaligen Knödel zubereitet wurden.

Das Südtiroler Nationalgericht ist in der Zwischenzeit weit mehr als ein nahrhaftes Gericht, viel mehr wurde es zu einer Köstlichkeit die es in unzähligen Variationen, Größen, Formen und Farben gibt. Gefüllt oder ungefüllt, pikant oder süß: Schwarzbrotknödel, Brezelknödel, Serviettenknödel, Spinatknödel, Rohnenknödel, süße Knödel mit Fruchtfüllung und natürlich die traditionellen Käsenocken und Speckknödel.  Beim Sterzinger Knödelfest finden Sie all diese und noch mehr: insgesamt über 70 verschiednen Knödelspezialitäten werden beim Sterzinger Knödelfest am 13. September 2015 serviert. An diesem Tag verwandelt sich die Sterzinger Neu- und Altstadt wieder in ein wahres Knödelparadies. Für alle Knödelliebhaber Zuhause, hier ein köstliches Knödelrezept aus unserer Gourmetküche zum Selbermachen.

Steinpilzknödel mit Kürbiswürfel


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31.05.2015
10:18
Daniela

Die Vinschger Bahn

Die Vinschger Bahn

Eine Fahrt mit der Vinschger Bahn ist schon etwas einzigartiges. Es beginnt an den Bahnhofsgebäuden entlang der Zugstrecke von Meran bis Mals, die als kulturelle Denkmäler aus der Zeit zwischen 1903 - 1906 bereits Geschichte erzählen. Platz nehmen und durch das Fenster den Blick auf die Kulturlandschaft des Vinschgaus genießen, die unzähligen Apfelbäume, der Radweg Via Claudia Augusta und die Etsch, die wie ein Wegweiser entlang der Strecke fließt.

Eine Bahn mit Geschichte

Als am 1. Juli 1906 der erste Festzug Passagiere von Meran nach Mals brachte, war die Freude der Menschen groß. 15 harte Jahre an Planung, Finanzierung und Bau waren vergessen als die 59,8 km lange Bahnstrecke endlich in Betrieb genommen werden konnte. Die neue Bahn, sie brachte Fortschritt, Wohlstand und Touristen ins Tal. Doch das idyllische Bild der Vinschger Bahn blieb nicht immer so. Im 1. Weltkrieg transportierte die Vinschgerbahn nicht mehr Gäste sondern Soldaten und Waffen. 1918 übernahmen die italienischen Staatsbahnen den Betrieb der Vinschger Bahn. Jahrzehntelang rollt über die Gleise der Bahnstrecke im Vinschgau die berühmt-berüchtigte "Littorina", eine der faschistischen Eisenbahnen. In den 80er Jahren wurden Gerüchte über die Stilllegung der Bahnstrecke durch den Vinschgau laut. Am 09. Juni 1990 rollte dann die letzte Bahn durch das Tal. Die Ära der Vinschger Bahn ist aber noch nicht zu Ende. Ende der 90er Jahre übernimmt das Land Südtirol die Vinschger Bahnstrecke und beginnt mit der Wiederinstandsetzung. Die Gleise der gesamten 59,8 km langen Bahnstrecke wurden saniert und 3 Tunnels, 1 Steinschlaggalerie und über 61 Brücken erneuert. Am 05. Mai 2005, knapp 99 Jahre nachdem die erste Dampflokomotive durch das Vinschgautal fuhr, hat die neue Vinschger Bahn, wie wir sie heute kennen, ihre Jungfernfahrt und verkehrt seitdem wieder für den öffentlichen Nahverkehr zwischen Meran und Mals.

Hier finden Sie den Fahrplan der Vinschger Bahn.

Sehenswertes entlang der Vinschger Bahnstrecke

Die 18 Bahnhöfe entlang der Bahnstrecke Meran bis Mals sind industriearchitektonische Schätze an sich. Die Bahnhöfe Meran, Algund Marling, Töll, Rabland, Plaus, Naturns, Staben, Tschars, Kastelbell, Latsch, Goldrain, Schlanders, Laas, Eyrs, Spondinig, Schluderns und Mals wurden von 2003 bis 2005 restauriert und als Wartesäle adaptiert. Doch der Vinschgau entlang der Bahnline hat noch mehr zu bieten. Neben den Sehenswürdigkeiten wie die Churburg in Schluderns, das Marmordorf Laas, der Erlebnisbahnhof in Staben und die Prokuluskirche in Naturns, glänzt das Vinschgautal mit seiner Naturlandschaft, die bestens auch über die ausgedehnten Radwege und der kannten Fahrradroute Via Claudia Augusta erkundet werden können.

Lust bekommen auf eine Reise durch den Vinschgau? Dann steigen Sie doch ein in die Vinschger Bahn, lehnen sich zurück & genießen den Ausblick.
Wir wüschen eine gute Fahrt!

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30.04.2015
18:05
Daniela

DolceVita Ausflüge

Als eines der 4 DolceVita Hotels in Südtirol genießen unsere Gäste als DolceVita Gast unzählige Extras und Vorteile. Eines sind die wöchentlichen DolceVita Ausflüge getreu dem Motto: Südtirol erleben und entdecken!

Von April bis November zeigen wir unseren Gästen bei 5 Ausflügen pro Woche die schönsten Plätze im Vinschgau und dem Meraner Land und gewähren Einblicke in die Kultur und Traditionen des Landes. Die Teilnahme an den Ausflügen ist ausschließlich für DolceVita Gäste und eine Anmeldung an der Rezeption ist erforderlich.

Das wöchentliche DolceVita Ausflugsprogramm:

  • MONTAG: Land & Leute - DolceVita Reise zu den schönsten Orten Vinschgaus

    Die schönsten Plätze & Geschichten Vinschgaus, mit traditioneller Brettljause in der urigen Bauernstube

    Diese Reise führt die Teilnehmer bequem durch das Vinschgau, zu den schönsten Aussichtspunkten, hinauf auf die Berge, zu den ältesten Bauernhöfen und als Höhepunkt hinein in eine Stube voller geschichtsträchtigen Andenken und vielen spannenden Geschichten! Herrmann Gurschler, ein Vinschger Unikat begleitet unsere Gäste mit viel Wissen, Charme und Wortwitz durch das Vinschgautal.
  • MITTWOCH: DolceVita Ausflug ins Marmordorf Laas mit Schokoladenverkostung

    Verführerische Köstlichkeiten, kombiniert mit weißem Gold – Besichtigung des Marmordorfes Laas und anschließender Schokoladen-Pralinen Verkostung!

    Das Dorf Laas im Obervinschgau, mittlerweile in aller Welt bekannt durch seinen weißen Laaser Marmor, punktet mit besonderen Charme und die Erkundung des historischen Dorfkerns lohnt sich allemal! Herr Thomas Tappeiner, Inhaber von „VENUSTIS“ Schokoladenmanufaktur in Laas, begleitet die Teilnehmer fachkundig durch das Dorf und anschließend genießen sie seine herrlichen Pralinen- Schokoladenkreationen.
  • MITTWOCH: Besichtigung der Obstgenossenschaft Mivor in Latsch

    Wussten Sie, dass Südtirol mit 18.400 Hektar das größte geschlossene Apfel Anbaugebiet in der EU ist?

    Es dehnt sich in ca. 100 km Tallänge von Salurn im Etschtal (200 m.ü.M.) bis nach Kortsch und Mals im Vinschgau (1.000 m.ü.M.) Mit ca. 8.000 Familienbetrieben ist der Apfelanbau sehr klein strukturiert. Südtirol erreicht so mit 1 Million Tonnen Äpfel, je nach Jahr, 10 – 12% der gesamten EU Apfelproduktion! Die MIVOR ist eine der größten Obstgenossenschaften Südtirols. An Mittwoch Nachmittag erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über den Anbau, Bewässerungsanlagen und Lagerung dieser wunderbaren Frucht. Anschließend haben Sie die Gelegenheit eine der modernsten Sortierungs- und Lagerungs- Anlagen Europas zu besichtigen.
  • DONNERSTAG: DolceVita Ausflug nach Meran: Kennenlernen der Kurstat mit Führung und Verkostung

    Wir genießen einen entspannten Tag in Meran und zeigen den Teilnehmern die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die traumhafte Promenade!


    Die Kurstadt, mit seiner berühmten Therme, den wunderschönen Laubengängen und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten hat bereist Kaiserin Sissi zu Lebzeiten beeindruckt. Frau Helga Jung führt die Teilnehmer zu den schönsten Plätzen Merans und erzählt alles Wissenswerte über diese Stadt. Im Spezialitätengeschäft PUR in Meran erhalten unsere Gäste exklusiv eine kleine Führung und verkosten Südtiroler Qualitätsprodukte vom Bauern.
  • FREITAG: Speckmuseum: DolceVita Ausflug in die Welt des Südtiroler Specks

    Besichtigung des Speckmuseum „Speckworld“ in Naturns bei Moser Speck -  Eine tolle Gelegenheit den Südtiroler Speck und seine Herstellung kennen zu lernen!


    Im ersten Speck Museum Südtirols, eröffnet im Juni 2013, erfahren die Teilnehmer aus 1. Hand, wie einst der Speck produziert wurde und erhalten interessante Einblicke wie die Speckproduktion heute funktioniert, ohne auf Tradition, Qualität und Geschmack zu verzichten! Eine anschließende Verkostung der Südtiroler Produkte von Moser Speck rundet diesen DolceVita Ausflug in die Welt des Südtiroler Speck ab!

Wir wünschen viel Spaß auf Ihrer Südtirol-Entdeckung á la DolceVita!

Dolce Vita Ausflug Land & Leute
Dolce Vita Ausflug MIVOR
Dolce Vita Ausflug Meran
Dolce Vita Ausflug Laas
Dolce Vita Ausflug Moser Speckmuseum
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05.09.2014
08:50
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Das Obstbaumuseum in Lana

Wer seinen Blick über die Südtiroler Landschaft schweifen lässt, der erblickt neben einer traumhaften Bergwelt auch unzählige Weingüter und Apfelplantagen! Seit wann ist der Apfelanbau in Südtirol so wichtig und welche Obstsorten werden im größten zusammenhängenden Apfelanbaugebiet Europas angebaut? Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen, werden Ihnen im Obstbaumuseum in Lana beantwortet!

Die Agrargeschichte Südtirols

Eigentlich kaum zu glauben, dass der Apfel ursprünglich aus Kasachstan kommt, wenn Sie im Vinschgau jetzt im Herbst die vielen Äpfel sehen! Ursprünglich kommt der Apfel aus der Stadt Alma-Ata, was so viel wie “Stadt des Apfels” bedeutet. Insgesamt werden rund zehn Prozent der gesamten europäischen Ernte in Südtirol gepflückt und, dass der Apfelanbau in Südtirol früher wie heute eine wichtige Einnahmequelle ist, zeigen die zahlreichen Kirchen die dem Heiligen Jakob geweiht sind, dem Schutzpatron des Apfels. Das Obstbaumuseum befindet sich im mittelalterlichen Ansitz Lärchengut in Lana bei Meran. Der Besucher erhält in 16 Zimmern einen vielfältigen Einblick in die Welt des Obstes, vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Verschiedene Dokumente, Gegenstände und Schautafeln zeigen, wie sehr sich auch die Art des Anbaus und die Ernteweise verändert haben. So können zum Beispiel noch “Bugglkörbe” besichtigt werden, die von starken Burschen in die Scheune geschleppt werden mussten. Heute wird die Arbeit der Bauern durch Traktoren erleichtert, die vielen Äpfel in Großkisten aus Plastik gepflückt. Zum Schutz gegen Unwetterschäden haben die Bauern ihre eigene Methode entwickelt: Böller und Hagelraketen sollten helfen, Schäden zu verhindern. Dem Frost ist man mit Öfen und finnischen Rauchpatronen zu Leibe gerückt. Diese interessanten Maßnahmen und noch viel mehr Wissenwertes zum Südtiroler Apfelanbau, wird Ihnen im Obstbaumuseum in Lana vermittelt.

Tipp:  Wenn Sie gerade Ihren Herbsturlaub im Preidlhof verbringen und sich schon einmal in Lana befinden, dann können Sie dies mit einer Wanderung am Brandiswaalweg verbinden, der nur wenige Schritte vom Museum entfernt ist. Freuen Sie sich auf liebliche Kastanienhaine und duftende Obstanlagen entlang es Waalweges. Wenn Sie gegen Süden wandern, gelangen Sie zu einem idyllischen Wasserfall, sollten Sie die andere Richtung einschlagen, erreichen Sie Oberlana.

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