Wellnessurlaub im Preidlhof, Südtirol - Blog Preidlhof Ausflugtipps - Blog Preidlhof

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08.02.2012
09:31
Silvia
Gravatar: Silvia

Natur einmal anders erleben!

Südtirol verfügt über eine atemberaubende Bergwelt, im Winter mit Schnee bedeckt, im Frühling von blühenden Blumen gesäumt und im Sommer endlos weite, saftig grüne Wiesen. Weidende Schafe und Kühe oder Steinböcke die Ihren Weg durch die Berge finden oder an klaren Bergseen verweilen. Warum nicht dies alles aus der Vogelperspektive genießen?

 

Anstatt sich abzumühen und auf Berge zu klettern um die Aussicht genießen zu können, ist es auch möglich dies alles und noch mehr vom Hubschrauber aus zu sehen. Verschiedene Routen laden dazu ein hoch hinaus zu fliegen. Entweder über die Ötztaler Alpen, vorbei an der Ötzifundstelle und weiter über den Vinschgau mit einmaligem Blick zum imposanten Ortler. Bewundern Sie die Dolomiten oder das Stubaital von der Vogelperspektive aus, entweder für 30 oder gar 60 Minuten. Ein ganz neues und einzigartiges Erlebnis in nächster Nähe.


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06.02.2012
13:01
Silvia
Gravatar: Silvia

Scheibenschlagen - alter Brauch in Südtirol

Das Scheibenschlagen ist sicherlich einer der ältesten Feuerbräuche in Südtirol, der heute noch spektakulär praktiziert wird. Das bekannteste Zentrum ist der Vinschgau, wo dieser uralte Brauch vor allem in Kortsch, Prad und Mals jedes Jahr ausgeübt wird. 

Der Fruchtbarkeitsbrauch mit brennenden Holzscheiben und beeindruckenden Feuerspielen wird am ersten Sonntag in der Fastenzeit begangen - beliebte Schauplätze sind vor allem historische Siedlungsplätze, z.B. bei alten Kirchen und Kapellen, bei Ruinen oder Schlössern. Ziel dieses Brauches ist es, das Winterende und die Rückkehr der überlebenswichtigen Sonne zu feiern. 

Die sogenannten "Karsunnta-Scheiben" sind handgefertige Zirbenscheiben, die an einer 2-3 Meter langen Haselrute befestigt und dann an den Feuerplätzen zum Glühen gebracht werden. Sobald die Scheiben richtig glühen, werden sie einer bestimmten Person gewidmet und ins darunterliegende Tal geschleudert. Dazu schreit man alte, überlieferte Reime und Sprüche nach, die für Glück, Fruchtbarkeit oder auch eine gute Ernte sorgen sollen. 

 


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03.02.2012
14:36
Susanne

Der Tappeinerweg in Meran

Wenn  höher gelegene Wanderwege und der Meraner Höhenweg noch schneebedeckt sind, oder es auf den im Sommer so beliebten schattigen Waalwegen noch etwas kühl ist, dann herrschen auf dem Tappeinerweg bereits frühlingshafte Temperaturen. Der Tappeinerweg hat eine Länge von 6 km und verläuft von Gratsch, im Westen der Kurstadt Meran, bis zum Zenoberg. Die Promenade verläuft etwas 100 über den Meraner Talkessel den Küchelberg entlang und ist für jedermann leicht zu begehen, da er nur wenige Steigungen aufweist. Der Tappeinerweg verfügt über mehrere Zugänge, aber wer jede Steigung vermeide möchte, dem bietet sich die Benützung der kleinen Seilbahn an um den Ausgangspunkt zu erreichen.  Beliebt ist der Tappeinerweg vor allem wegen dem herrlichen Panoramablick über die Passerstadt Meran und das Burggrafenamt. 

Bäume und Pflanzen am Tappeinerweg

Der Tappeinerweg beindruckt vor allem durch seine mediterrane Vegetation.ie Pinie und die Himalajazeder dominieren bei den Nadelbäumen, aus der Gattung der Laubbäume finden sich die Korkeiche, der Ölbaum, Eukalyptus, verschiedene Bambusarten, Magnolien, der westliche Erdbeerbaum und die der europäische Zürgelbaum.

 

                               


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02.02.2012
15:43
Katrin

Das Kloster Marienberg

Das Kloster Marienberg liegt als weißer, festungsartiger Bau in einer Hangmulde im Oberen Vinschgau oberhalb des Dorfes Burgeis. Mit einer Meereshöhe von 1340m ist es die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas.

Geschichte

Die Benediktinerabtei Marienberg ist eine Stiftung der Edlen von Tarasp aus dem 12. Jahrhunderts. Eine große Wende und neue Blüte setzte mit Abt Matthias Lag aus Weingarten (D) am Anfang des 17. Jahrhunderts ein. Die Zahl der Mönche vermehrte sich zusehends. Auch wurde in Meran ein humanistisches Gymnasium gegründet. Einen Rückschlag brachte das Jahr 1807, in dem das Kloster durch die Bayerische Regierung aufgehoben, die Mönche vertrieben und Kloster, Kirche, Archiv und Bibliothek wertvoller Bestände beraubt wurden. Das Meraner Gymnasium wurde ebenfalls geschlossen, jedoch 1816 wurde es auf Wunsch des Kaisers Franz I. weitergeführt und die Abtei wiederhergestellt.

Das Kloster war über Jahrhunderte das geistige Zentrum des Oberen Vinschgau und hat Generationen von Studenten zu einem Studium verholfen. Auch im Bewusstsein der Bevölkerung nimmt das Kloster bis heute einen großen Stellenwert ein. 

Sehr bekannt ist die Krypta des Klosters. Am Anfang diente sie als erster Gottesdienstraum für das Chorgebet und die Feier der Heiligen Messe. Nach Umbauarbeiten im Jahre 1643 diente die Krypta als Bestattungort für die Mönche. 1980 wurden die Grufteinbauten entfernt und die über Jahrhunderte verdeckten Fresken kamen in ihrer ganzen Leuchtkraft zum Vorschein. Dies ist eines der größten Zeugnisse romanischen Kunstschaffens im Alpenraum. Aber nicht nur die künstlerische Qualität der Fresken besticht, auch der spirituelle Ausdruck dieses Werkes ist einzigartig.

Am 11. August 1992 besuchte Papst Benedikt XVI, damals Kardinal Joseph Ratzinger, die Abtei Marienberg und feierte in der Krypta einen Gottesdienst.


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26.01.2012
14:52
Susanne

Der Archeoparc im Schnalstal

Das Schnalstal bietet nicht nur traumhaft schöne Wanderwege und Bergtouren, sondern eignet sich auch für erlebnisreiche Familienausflüge, wie zum Beispiel für einen Besuch des Klettergarten oder des Archeoparc in der Ortschaft Unser Frau. 

Ötzi, der Mann aus dem Eis

Das Museum Archeoparc widmet sich dem Lebensraum und der Lebensweise von Ötzi vor über 5.300 Jahren. Ötzi, der Mann aus dem Eis, wurde 1991 im Schnalstal von zwei deutschen Bergwanderern gefunden und ist heute im Südtiroler Archäologiemuseum in der Landeshauptstadt Bozen ausgestellt. Auf 3.210 m Höhe und umgeben und konserviert vom ewigen Eis, blieb die Mumie fast unversehrt und gibt heute noch viele Rätsel bezüglich Todesumstände auf. 

Der Archeoparc

Im Archeoparc sind auf drei Ebenen Bilder und Texttafeln, Filme und eine 3-D Multivisionsshow, aber auch Rekonstruktionen der Bekleidung sowie der Gebrauchsgegenstände zu besichtigen. Den Besuchern bietet sich im Archeoparc ein direkter und einmaliger Blick zur Ötzi-Fundstelle. Auf dem Freigelände wird dem Besucher durch die 1:1 nachgebauten Hütten, Sträucher, Pflanzen und angebauten Felder das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit veranschaulicht dargestellt. Der Besucher wird dazu eingeladen, selbst jungsteinzeitlich aktiv zu werden: beim Brot backen, Bogen schießen, Leder verarbeiten oder töpfern kann sich der Besucher ein beeindruckendes Bild der damaligen anstrengenden Lebensweise machen. 

Öffnungszeiten Archeoparc: 

Vom 31. März bis 4. November, Dienstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, im Juli und August auch am Montag und den Feiertage geöffnet.

Archeoparc Schnalstal
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