Wellnessurlaub im Preidlhof, Südtirol - Blog Preidlhof Home - Blog Preidlhof
30.06.2016
08:18
Daniela

Pflegezentrum für Vogelfauna Schloss Tirol

Befindet man sich schon einmal in Dorf Tirol zur Besichtigung des Schloss Tirols, das Sie in unserem vorhergehenden Blog kennenlernen konnten, ist die Besichtigung des angrenzenden Pflegezentrums für Vogelfauna ein Muss.   

Das Pflegezentrum für Vogelfauna Schloss Tirol befindet sich am Burghügel von Schloss Tirol mit einem eindrucksvollen Panorama auf das Burggrafenamt, Etschtal und in den Vinschgau. Das Zentrum wird seit dem Jahr 1998 von den Vogelexperten Willy Campei und Dr. Florian Gamper und seinen Mitarbeitern betreut. Sie pflegen hier verletzte und hilflos aufgefundene Wildvögel gesund mit dem Ziel, die Tiere bald möglichst wieder in ihre ursprüngliche Umgebung und freie Wildbahn entlassen zu können. Eine weitere Aufgabe sieht das Pflegezentrum darin, die Öffentlichkeit über die heimischen Wildvögel und insbesondere über deren Schutz zu informieren.

Flug- und überlebensunfähige Vögel werden in den vierundzwanzig geräumigen Volieren des Zentrums untergebracht, die für Besucher über den ca. 300m langen Rundgang auf dem Botaniklehrpfad zu erreichen sind. Vor den Gehegen sind jeweils Informations- und Schautafeln angebracht, die dem Besucher das Leben der Vögel näherbringen.

Höhenpunkt sind zweifellos die Flugvorführungen, bei denen Sie die Welt der Greife und Eulen hautnah miterleben können. Täglich werden 2 Shows von rund 30-45 Minuten (je nach Wetterbedingung) angeboten. Adler, Geier, Falken, Eulen, Bussarde und andere Greifvögel werden in die Lüfte über den Meraner Talkessel entsandt und können dabei aus nächster Nähe beobachtet werden.

Hier ein kleiner Einblick in die beeindruckende Greifvogel-Flugschau auf Schloss Tirol!

Das Pflegezentrum für Vogelfauna Schloss Tirol ist von Mitte März bis Anfang November geöffnet mit Ruhetag am Montag.

Viel Spaß! 

Greifvogel-Flugschau Schloss Tirol
Tribühne mit Panorama-Blick auf das Burggrafenamt, Etschtal und in den Vinschgau
23.06.2016
09:00
Daniela

Schloss Tirol – Der Kultur auf der Spur

Majestätisch thront das Schloss Tirol hoch über Meran auf dem Hügel von Dorf Tirol. Es ist das historisch bedeutendste Schloss des Landes Tirol und auch sein Namensgeber.

Das Schloss Tirol wurde zwischen 1138 und 1160 errichtet und nach den Besitzern, den Grafen von Tirol, benannt. Im Schloss Tirol ist das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte untergebracht. Das Museum schildert die Geschichte des Landes Tirol von seinen Anfängen bis heute. Es gibt wohl keinen passenderen Ort für das Museum für Landesgeschichte, als das Schloss Tirol, der Wiege des Landes Tirol und einem Ort, an dem die Geschichte hautnah vorbeizog.

Schon seine Lage auf dem Moränenschutt mit Blick über den gesamten Meraner Talkessel, dem Eingang zum Etschtal sowie zum Vinschgau ist einzigartig. Auf der Nordseite befindet sich der Bergfried, nebenan der sogenannte „Köstengraben“ – der teils zerstörte Nordosttrakt und auf der Südseite befindet sich der Palais, weiter östlich die Burgkapelle sowie die Residenz des Schlossherren. Der Vorhof des Palais und der Kapelleneingang sind Beispiele lokaler Kunst aus der Zeit der Romanik. Das Schloss besitzt einen großen Saal mit drei gekuppelten Rundbogenfenstern mit Mittelsäule und eine doppelgeschossige Kapelle. In der Kapelle mit Rundapsis sind ein gotischer Altar, frühgotische Wandmalereien, Marmorskulpturen und die älteste Tiroler Glasmalerei erhalten.

Die Geschichte von Schloss Tirol

Mit seiner Errichtung blieb das Schloss Tirol Jahrhunderte in Familienbesitz der mächtigen Grafen von Tirol. Die goldene Zeit von Schloss Tirol endete um 1363 mit der Abdankung der Gräfin Margarethe von Maultasch und die Grafen von Tirol verlegten ihre Residenz nach Innsbruck. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts beginnt der Verfall von Schloss Tirol und zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die gesamte Nordseite abgetragen. 1807 wurde Schloss Tirol versteigert und 1816 erwarb die Stadt Meran das Schloss Tirol. Später verschenkten sie es an Kaiser Franz I. Nach dem 1. Weltkrieg wird der italienische Staat zum Besitzer von Schloss Tirol. Erst im Jahre 1972 wird Schloss Tirol an die Autonome Provinz Bozen übertragen, welche dann im Jahr 2003 das Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol eröffnete.

Ein Rundgang durch das Schloss Tirol gibt nicht nur Kulturinteressierten einen unverwechselbaren Einblick in die Tiroler Geschichte. Das Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte ist von Mitte März bis Anfang Dezember geöffnet mit Ruhetag am Montag.  

In unmittelbarer Nähe von der Burg Schloss Tirol befindet eine weitere Sehenswürdigkeit, die wir in unserem nächsten Blog verraten und vorstellen!

Wir wünschen ein schönes „Kultur-Erlebnis“ in Südtirol!

14.06.2016
10:48
Daniela

Sonne ist pure Lebensenergie

Sie tut der Seele gut und ist unerlässlich für die Vitamin-D Produktion im Körper. Ohne sie gäbe es kein Leben auf unserer Erde. Unserer Haut zuliebe sollten wir aber trotzdem verantwortungsvoll mit ihr umgehen, damit wir sie mit Freude genießen können. Um Schäden in der Haut zu vermeiden ist der richtige Umgang und Schutz somit unerlässlich.

Wichtig zu wissen, es gibt 2 Bräunungsarten, die unter UV – Einwirkung entstehen:

  • Kurz anhaltende Bräunung: Wird durch die UV- A Strahlung ausgelöst, welche eine oberflächliche Bräunung auslöst. Das Melanin wird lediglich neu verteilt.                                         .
  • Verzögerte Bräunung: Wird durch die UV-B Strahlung verursacht. Diese regt eine vermehrte Melaninproduktion an. Diese Bräune erreicht nach fünf bis sieben Tagen ihr Maximum.

Um den eigenen Hauttyp bestimmen zu können sind einige Faktoren zu beachten. Die Eigenschutzzeit beschreibt den Zeitraum indem die Haut ungeschützt der Sonnenstrahlung ausgesetzt werden kann, ohne eine Verbrennung, sprich Sonnenbrand zu erleiden. Weiteres ist die Vorbräunung der Haut sowie der UV-Index (abhängig von Wetter, Tageszeit, Höhenmeter, Wassereinstrahlung und Breitengrad) zu beachten.

Sonnenschutzpräparate können unsere Eigenschutzzeit erhöhen, indem sie mit lichtreflektierenden Pigmenten oder absorbierenden chemischen Filter die Strahlung von der Haut abhalten. Viele Produkte enthalten zudem noch weitere Lichtschutzsubstanzen wie Vitamin A, E oder Beta- Carotin. Diese sollen die freien Radikale neutralisieren und die Haut vor Austrocknung bewahren.

Der Sonnenschutz errechnet sich aus der vom Hauttyp entsprechenden Eigenschutzzeit, die multipliziert wird mit dem Lichtschutzfaktor des verwendeten Produktes. In diesem Zeitrahmen kann man sich bedenkenlos in der Sonne aufhalten ohne einen Sonnbrand zu erleiden.

  • HAUTTYP  1
    Höchstes Sonnenbrandrisiko. Wird immer Rot und selten braun. Meist rotblondes Haar, helle Augen, sehr helle Haut, Sommersprossen. Eigenschutzzeit:3-10 Minuten
  • HAUTTYP 2
    Hohes Sonnenbrandrisiko. Wird fast immer rot und bräunt langsam und sehr wenig. Meist blondes Haar, helle Augen, helle Haut, oft Sommersprossen. Eigenschutzzeit: 10-20 Minuten
  • HAUTTYP 3
    Mäßiges Sonnenbrandrisiko. Wird selten Rot und gut braun. Meist dunkelblondes Haar, mittlerer Teint, helle oder dunkle  Augen. Eigenschutzzeit: 20-30 Minuten
  • HAUTTYP 4
    Bekommt fast nie Sonnenbrand und bräunt schnell und gut. Meist dunkelbraunes bis schwarzes Haar, dunkle Haut und dunkle Augen. Eigenschutzzeit: ca. 45 Minuten

Ein guter Sonnenschutz sollte immer einen Filter für UV-A sowie UV-B Strahlung enthalten. In der Mittagszeit sollte man die direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und lieber im Schatten bleiben. Kinderhaut gilt es ganz besonders zu schützen, weil jeder Sonnenbrand im Kindesalter das Hautkrebsrisiko später wesentlich erhöhen kann. Zu beachten ist ebenso, dass die Strahlungsintensität mit der Reflexion von glatten Oberflächen wie Wasser und Schnee erheblich zunimmt, ebenso wenn man sich im Gebirge aufhält.

Um sich den Spaß beim Sport und  im Wasser nicht verderben zu lassen, sollte man auf Präparate mit wasserfesten Schutz zurückgreifen.

Die errechnete Eigenschutzzeit verlängert sich leider nicht mit wiederholten Auftragen des Sonnenschutzes! Trotzdem sollte der Schutz nach jedem Bad und bei starkem Schwitzen z. B. wie beim Sport, durch erneutes Auftragen aufgefrischt werden.

Das Jungbrünnl- Team vom Wellnesshotel Preidlhof wünscht Ihnen eine schöne und geschützte Sommerzeit!

31.05.2016
13:26
Daniela

Südtirol A – Z Essen & Trinken

Bestimmt ist auch Ihnen schon passiert, dass Sie im Südtiroler Restaurant oder Gasthaus gesessen haben und über das ein oder andere Gericht auf der Speisekarte rätselten. Damit Sie in Zukunft auf Anhieb wissen was Sie bestellen und was Sie im Südtirol Urlaub unbedingt ausprobieren müssen, haben wir für Sie die traditionellsten Südtiroler Spezialitäten und Leckereien zusammengefasst.

Apfelstrudel

Der Apfelstrudel ist der Klassiker der Südtiroler Mehlspeisen. Strudelteig, auch Blätterteig oder Topfenteig gefüllt mit Äpfeln und verfeinert mit Rosinen, Pinienkernen, Zimt und einem Schuss Rum.

Apfelsekt

S’Pom heißt er, der Südtiroler Apfelsekt, ein leicht fruchtiger Schaumwein aus Südtirol. Kühl serviert bei 4° – 6° Grad ist er nicht nur als Aperitif, sondern auch zu Fischspeisen, mediterranen Gerichten, Käsevariationen oder Desserts geeignet. 

B Buchteln

Eine weitere traditionelle Südtiroler Süßspeise. Hefeteig gefüllt mit Marmelade und anschließend im Ofen gebacken. Unser Tipp: Lauwarm serviert mit Vanillesoße schmecken sie besonders lecker!

E Erdäpfel = Kartoffeln

F Fisch aus dem Passeiertal

Der Passeirer Bachsaibling und die Passeirer Forelle sind robuste Fische aus den heimischen Gewässern des Passeiertals. Aufgrund des einzigartigen Geschmacks sind sie beliebt für verschiedenste kreative Fischgerichte.

Grantn = Preiselbeeren

Greaschtl

„Greaschtl“ oder „Gröstl“ ist ein traditionelles Gericht aus der bäuerlichen Küche mit Kartoffeln, die mit Öl, Zwiebel und Rindfleisch in der Pfanne angeröstet werden. Salz, Pfeffer und ein Lorbeerblatt verfeinern das Gericht. Unser Tipp: Dazu ein Speck-Krautsalat!

Graukas = Graukäse

Ein fettarmer Sauermilchkäse aus dem Ahrntal.

H Hugo

Ist ein alkoholischer Cocktail aus Prosecco, Holundersirup, Mineralwasser, frischer Minze und Eiswürfel und wurde vom Naturnser Barkeeper Roland Gruber erfunden.

K Knödel

Knödel sind wohl das bekannteste Südtiroler Gericht. Weißbrot, Schnittlauch und traditionell mit Speckwürfel oder Käse, aber auch mit Spinat, Buchweizen (auf Südtirolerisch „Schwarzplenten“), Brennnesseln oder Leber zubereitet.

Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn oder „Schmarrn“ zählt zu den bekanntesten Tiroler Süßspeisen und besteht aus einem Pfannkuchenteig mit Mehl, Eier, Salz evtl. Zucker. Der Teig wird in der Pfanne flach ausgebacken, in kleine Stücke gerissen und mit Puderzucker und Preiselbeermarmelade serviert.  

Kaminwurz

Eine leicht geräucherte, luftgetrocknete Wurst, meist aus Schweine- und Rindfleisch und wird traditionell zur Brettljause serviert.

Krapfen

Ein in Öl gebackenes Süßgebäck mit Kastanien-, Mohn,- Apfel- oder Marmelade-Füllung.

Kniakiachl

Ein rundes Hefegebäck mit Vertiefung in der Mitte, in der nach dem Backen gerne Preiselbeermarmelade gegeben wird.  


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25.05.2016
14:10
Daniela

Südtirol A – Z Hotspots

Wir haben uns auf eine Reise durch Südtirol gemacht und die schönsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele von A - Z zusammengefasst.

A Andreas Hofer – Museum Passeier

Das Museum Passeier befindet sich am Sandhof bei St. Leonhard in Passeier, der Heimat des Wirts und Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer. Hier erwarten den Besucher bäuerliche Tradition, Volkskunde und bedeutsame Ereignisse der Südtiroler Landesgeschichte. Das Museum ist von Mitte März bis Anfang November geöffnet.

B Bozen

Ein Besuch in der Südtiroler Landeshauptstadt mit über 100.000 Einwohnern ist ein Muss im Südtirol Urlaub. Tradition, Kultur, Shopping und Genuss – in Bozen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

C Cabrio Fahren in Südtirol

Das mediterrane Klima und die kurvenreichen Passstraßen laden zu einer spritzigen „Oben ohne“ Fahrt ein. „Auf die Pässe fertig los!“: Über die Landstraßen im Talkessel, hinauf durch die Wälder auf die Passstraßen, den Fahrtwind spüren und den 360 Grad Panoramablick genießen.

D Dolomiten – UNESCO Welt Naturerbe

Die Dolomiten sind die Gebirgskette der südlichen Kalkalpen und seit 26. Juli 2009 UNESCO Welt Naturerbe. Der höchste Gipfel der Dolomiten ist die Marmolata mit 3.342 m.ü.d.M.

E Erdpyramiden am Ritten

Ein wahres Naturschauspiel sind die Jahrtausende alten Erdpyramiden am Ritten, dem Sonnenplateau Südtirols. Sie sind zu finden im Finsterbachgraben bei Lengmoos, im Katzenbachgraben unterhalb von Oberbozen und im Gasterergraben in Unterinn.

F Frühlingstal

Das Tal der Blumen erstreckt sich von Kaltern bis zu den Montiggler Seen. Auf Grund seiner klimatischen Begünstigung ist es wohl das Tal in Südtirol, in dem die ersten Frühlingsblumen sprießen und ist deshalb vor allem im Frühling beliebt bei Wanderern und Spaziergängern.

Gärten von Schloss Trauttmansdorff und Touriseum

Die Botanischen Gärten und das Touriseum befinden sich am Sonnenhang von Meran. Auf 12 Hektar und über 80 Gartenlandschaften gedeihen Pflanzen aus aller Welt. Das Touriseum ist das Museum für Tourismus in Südtirol und erzählt die Tourismusgeschichte des Landes.

H Höhenweg Meran

Der Meraner Höhenweg ist einer der schönsten und bekanntesten Wanderwege in Südtirol. Er umrundet auf einer Länge von ca. 100km den Naturpark Texelgruppe. Für eine gesamte Umrundung benötigt man je nach Kondition zwischen 5 und 8 Tage. Von Naturns aus gelangt man über die Seilbahn Unterstell bequem zum Einststieg in den Meraner Höhenweg, der unzählige Wandermöglichkeiten für einen Tagesausflug bietet.


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